Ein Denkmal für Privatsphäre

Das Projekt “Little Brother” ist ursprünglich mit dem Gedanken gegründet worden einen 100% analogen Schutzraum vor potenziellen Abhörmaßnahmen als skulpturale Installation in den öffentlichen Raum zu stellen. Die Installation wäre verrollbar gewesen, hat sich aber schlussendlich vorerst mit unseren Mitteln als zu kosten- und aufwandsintensiv herauskristallisiert. Mit diesem Kunstwerk sollte die Hinwerdung zu einer Post-Privacy-Gesellschaft, also den Verlust der Privatsphäre durch die Digitalisierung und anderen Überwachungs- oder Auswertungsmaßnahmen seitens staatlicher und wirtschaftlicher Aktuer*innen, kommentiert werden und diesen Schritt gleichermaßen dystopisch als Denkmal abschließen.

Am 16.01.2019 bieten wir für alle Interessierten ein offenes Treffen an.

Bei diesem Treffen möchten wir Aktivist*innen, Künstler*innen und allen anderen die Möglichkeit bieten die Vereinsarbeit zu unterstützen. Insbesondere möchten wir im nächsten Jahr verschiedene Angebote ab April anbieten. Darunter Workshops, Kinovorführungen, Diskussionsabende uvm. Denkbar sind auch Ausstellungen und Kunstaktionen.

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Das Team
News

Roland Barthes definiert die Privatsphäre als „jene Sphäre von Raum, von Zeit, wo ich kein Bild, kein Objekt bin“

Fragen: Wie funktioniert das mit Google Glass, Überwachungskameras und Künstlichen Intelligenzen? Welche Rahmenbedingungen muss die Politik für diese neuen Anforderungen schaffen? Welche Möglichkeiten werden dem Individuum bleiben auf die kulturellen Folgen der technologischen Entwicklung Einfluss zu nehmen? Wird durch predictive policing politischer Aufstand per se unmöglich?

Little Brother als der Puer Robustus der Digitalisierung und Überwachung.